Bauen

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Baufinanzierung


Schaffe, schaffe, Häusle baue? In ganz Deutschland werden, vor allem zu Zeiten des historischen Zinstiefs, Bauvorhaben in die Tat umgesetzt. Lesen Sie hier wie eine Finanzierung aussehen kann und ob eine Förderung beim Erwerb des Grundstücks oder beim folgenden Hausbau möglich ist.

 

 

 

Welches Bauvorhaben kann Finanziert werden?

  • Einfamilienhaus
  • Zweifamilienhaus
  • Mehrfamilienhaus
  • Doppelhaushälfte
  • Reihenhaus
  • Wohn- und Geschäftshaus

 

 

 

Nutzung der Immobilie

  • eigengenutzt
  • teilweise vermietet
  • vermietet

 

 

 

Eigenkapital

Empfohlen sind ca. 20% der gesamten Baukosten zzgl. der Kauferwerbsnebenkosten als Eigenkapital in die Finanzierung einzubringen.

 
Als Eigenkapital wird angesehen:

 

  • Sparguthaben
  • Tagesgelder
  • Bausparverträge
  • verwertbare Aktien- und Fondsbestände
  • Schenkung
  • Familiendarlehen

 

 

 

Kauferwerbsnebenkosten

  • Grunderwerbssteuer
    (je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5%)*
  • Notar- und Grundbuchkosten
    (ca. 1% vom Kaufpreis des Grundstücks und ca. 1% von der Summe der Baufinanzierung)*
  • Maklerprovision
    (zwischen 3,57% und 7,14% je nach Bundesland)*

  * Berechnung vom Immobilienkaufpreis

 

 

 

Fördermittel

  • Bund und Länder bieten unterschiedliche Förderprogramme für Häuslebauer
  • ob das Finanzierungsvorhaben förderbar ist muss stets im Einzelfall geprüft werden, lassen Sie sich von uns beraten

Baufinanzierung erklärt


Baufinanzierung

Schaffe, schaffe Häusle baue! In Deutschland herrscht, dem historischen Zinstief sei Dank, ein Bauboom. Viele Deutsche drehen der Mietwohnung den Rücken zu und erfüllen sich den Traum vom eigenen Haus. Der monatliche Zinsanteil innerhalb der Darlehensrate liegt derzeit für viele Kreditnehmer weit unter der zuvor gezahlten monatlichen Kaltmiete.

 

Die Baufinanzierung, häufig auch Baukredit, Immobilienfinanzierung oder kurz "Baufi" genannt, stellt den Kauf einer Immobilie gegen die Aufnahme von Fremdkapital dar.

 

Der Darlehensvertrag wird zwischen der finanzierenden Bank, Sparkasse, Versicherung oder Bausparkasse (Gläubiger) und dem künftigen Immobilienbesitzer (Schuldner) geschlossen.

 

 

Finanzierungssumme  =   Baukosten  +  Kauferwerbsnebenkosten  -  Eigenkapital

 

 

Die Bonität des künftigen Darlehensnehmers ist die Grundvoraussetzung zur Genehmigung des Darlehens und wird von der Bank genau geprüft. In der Praxis heißt das, die Einnahmen- und Ausgabenrechnung inklusive der zukünftigen Rate darf nicht negativ sein. Aufgrund der am 21.03.2016 in Deutschland in Kraft getretenen Wohnimmobilienkreditrichtlinie wird nun bei Darlehensabschluss auch die ausreichende Bonität nach Ende der Zinsbindungsfrist und bei Renteneintritt geprüft.

 

Einfluss auf die Höhe der Zinsen haben die Laufzeit der Finanzierung, die Zinsbindung, die Tilgung und eine etwaige Sondertilgungsmöglichkeit.

 

Der Beleihungsauslauf wird über den Beleihungswert der Immobilie ermittelt, dieser kann durch ein gesondertes Wertgutachten bestimmt werden. Von diesem Wert, der 100% entspricht, berechnet das Kreditinstitut den sogenannte Beleihungsauslauf, der maßgeblich für die Finanzierung ist. Die Lage der Immobilie spielt dabei einen immer größeren Faktor. Besonders in Ballungsgebieten, wie München, Frankfurt oder Hamburg sind die Grundstücks- und Kaufpreise in den letzten Jahren regelrecht explodiert. In ländlichen Gegenden hingegen ist eine Stagnation oder gar ein Rückgang der Werte zu beobachten. Dies gilt vor allem für die von der sogenannten Landflucht am stärksten betroffenen neuen Bundesländer.