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Baugeld - Anbau

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Die wichtigsten Fakten zum Baugeld Anbau

Sie planen Ihre Immobilie aufzustocken, anzubauen oder den Dachboden auszubauen? Um das in die Tat umzusetzen ist häufig die Aufnahme von Fremdkapital notwendig. Auch hier spricht man von einer Baufinanzierung, Baukredit, Immobilienfinanzierung oder kurz "Baufi".

 

Der Darlehensvertrag wird zwischen der finanzierenden Bank, Sparkasse, Versicherung oder Bausparkasse (Gläubiger) und dem Immobilienbesitzer (Schuldner) geschlossen.

 

Finanzierungssumme = Kosten für Ausbau - Anbau - Aufstocken  +  Finanzierungsnebenkosten  -  Eigenkapital

 

Die Bonität des künftigen Darlehensnehmers ist die Grundvoraussetzung zur Genehmigung des Darlehens und wird von der Bank genau geprüft. In der Praxis heißt das, die Einnahmen- und Ausgabenrechnung inklusive der zukünftigen Baufinanzierungsrate darf nicht negativ sein. Aufgrund der am 21.03.2016 in Deutschland in Kraft getretenen Wohnimmobilienkreditrichtlinie wird nun bei Darlehensabschluss auch die ausreichende Bonität nach Ende der Zinsbindungsfrist und bei Renteneintritt geprüft.

 

Einfluss auf die Höhe der Zinsen haben Darlehensart, Kreditlaufzeit, Zinsbindung, Tilgung und eine etwaige Sondertilgungsmöglichkeit.

 

Der Beleihungsauslauf wird über den Beleihungswert der Immobilie ermittelt, dieser kann durch ein gesondertes Wertgutachten bestimmt werden. Von diesem Wert, der 100% entspricht, berechnet das Kreditinstitut den sogenannte Beleihungsauslauf, der maßgeblich für die Finanzierung ist. Natürlich wirkt sich der geplante Ausbau, Aufstockung oder Anbau positiv auf den künftigen Beleihungswert der Immobilie aus.

 

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Vorhaben?

  • Aufstocken (in die Höhe)
  • Anbauen (in die Breite)
  • Ausbauen (keine Änderung der Maße des Hauses)

Nutzung der Immobilie?

  • eigengenutzt
  • teilweise vermietet
  • vermietet

Eigenkapitaleinsatz?

  • Kosten der Finanzierung sollten 80% des Beleihungswertes nicht übersteigen
  • Sparguthaben
  • Tagesgelder
  • Bausparverträge
  • verwertbare Aktien- und Fondsbestände
  • Schenkung
  • Familiendarlehen

Finanzierungsnebenkosten?

  • evtl. Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1% von der Finanzierungssumme)
  • sind bereits Grundschulden vorhanden können diese kostengünstig übertragen werden

Fördermittel?

  • Bund und Länder bieten unterschiedliche Förderprogramme für Hausbesitzer
  • ob das Finanzierungsvorhaben förderbar ist muss stets im Einzelfall geprüft werden, lassen Sie sich von uns beraten