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Anschlussfinanzierung

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Annuität

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Annuitätendarlehen

Annuitätendarlehen


Anschlussfinanzierung

Anschlussfinanzierung


  • läuft die Zinsbindung des bisherigen Darlehens aus, wird oft eine Anschlussfinanzierung notwendig
  • bei der aktuellen Niedrigzinslage lohnt es sich die Finanzierung der Restschuld rechtzeitig zu planen
  • Wichtig! der bisherige Kreditgeber ist nicht verpflichtet das Darlehen nach der Zinsbindungsfrist fortzuführen

 

Sie haben bereits eine Immobilie finanziert und demnächst läuft die Zinsbindung Ihres Darlehens aus? Bei den meisten Darlehen mit gebundenem Sollzinssatz ist die Zinsbindungsfrist kürzer als die Darlehenslaufzeit.

 

 

Nach Ablauf der Sollzinsbindungsfrist stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

 

  • Weiterführung des Baudarlehens bei dem bisherigen Kreditgeber (Prolongation)
  • Anschlussfinanzierung bei einem anderen Darlehensgeber (Umschuldung)
  • Tilgung der noch vorhandenen Restschuld
  • anteilige Rückführung der Baufinanzierung und Weiterführung der offenen Summe bei der selben oder einer anderen Bank

 

Der Darlehensvertrag wird zwischen der finanzierenden Bank, Sparkasse, Versicherung oder Bausparkasse (Gläubiger) und dem Immobilienbesitzer (Schuldner) geschlossen.

 

Die Karten werden neu gemischt! Sie können den Tilgungssatz verändern oder Sondertilgungsmöglichkeiten neu festlegen um den Kredit schneller abzuzahlen. Ist die Immobilie ein wenig in die Jahre gekommen und Renovierungen werden notwendig? Kein Problem! Es wäre möglich anstehende Modernisierungskosten in die Anschlussfinanzierung einzubinden.

 

In der Regel entfällt bei einer Prolongation (Fortführung der Finanzierung bei der bisherigen Bank) die Bonitätsprüfung von Seiten der Bank, nicht jedoch bei einer Umschuldung (Anschlussfinanzierung bei einem anderen Finanzierungspartner). In der Praxis heißt das, die Einnahmen- und Ausgabenrechnung inklusive der zukünftigen Darlehensrate darf nicht negativ sein.