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Umschuldung

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Umschuldung

Umschuldung


Von einer Umschuldung spricht man, wenn ein Darlehen durch ein anderes ersetzt wird oder nach Ende der Sollzinsbindung eine Anschlussfinanzierung notwendig wird, um den noch nicht getilgten Betrag zu finanzieren.

 

Eine Umschuldung während einer laufenden Sollzinsbindung dient meist dazu, günstigere Zinssätze in Niedrigzinszeiten zu bekommen und damit die Darlehensraten zu reduzieren. Dabei muss natürlich berücksichtig werden, dass eine Kündigung währender der Sollzinsbindung nicht immer so einfach möglich ist oder von dem Darlehensgeber akzeptiert wird.

 

Auch können bei einem Darlehenswechsel Kosten anfallen, allen voran die Vorfälligkeitsentschädigung. Die Kosten sollten daher genau gegen die Ersparnisse durch günstigerer Zinsen gerechnet werden. Manchmal werden sie auch von einem neuen Kreditgeber übernommen.

 

Ist die Sollzinsbindung abgelaufen oder zehn Jahre alt (unabhängig davon ob die eigentliche Sollzinsbindung länger ist) kann das Darlehen mit sechs Monaten Kündigungsfrist gekündigt werden und es fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an.